DFB-Pokal In letzten Minute schickt Höler den FCB ins Tal der Tränen

April 17, 2023
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(05.04.2023)

Der FC Bayern München ist aus dem Pokal ausgeschieden. Nach einem Last-Minute-Nackenschlag hatten die Münchner keine Möglichkeit mehr, das Spiel zu drehen und müssen nun das bittere Aus im DFB-Pokal hinnehmen. Jamal Musiala und Joshua Kimmich konnten ihre Tränen nicht zurückhalten, während Freiburg jubelte. Die Breisgauer verteidigten lange Zeit ihr Tor mit Mann und Maus und sind sicherlich glücklich über den Sieg. Die Niederlage geht auch auf das Konto der Bayern-Offensive und spiegelt sich in den Spielerbewertungen wider.

Das Spiel endete mit einer knappen Niederlage für den FC Bayern München gegen den SC Freiburg mit einem Ergebnis von 1:2 (1:1). Die Aufstellung des FC Bayern bestand aus Sommer im Tor, sowie Pavard, Upamecano, de Ligt, und Cancelo in der Verteidigung. Im Mittelfeld spielten Kimmich, Goretzka (79. Mané) und in der Offensive Sané, Müller, Coman (64. Gnabry) und Choupo-Moting (64. Musiala). Die Aufstellung des SC Freiburg bestand aus Flekken im Tor und Sildillia, Gulde, Ginter und Günter in der Verteidigung. Im Mittelfeld spielten Doan, Eggestein, Höfler und Grifo (68. Sallai) und in der Offensive Gregoritsch und Höler. Die Torschützen waren Upamecano (19.) für den FC Bayern und Höfler (27.) sowie Höler (90.+5) für den SC Freiburg. Trotz einer Führung in der ersten Halbzeit konnte der FC Bayern die Niederlage nicht abwenden, da Freiburg in der Nachspielzeit das entscheidende Tor erzielte.

In der 90. Minute+5 konnte Freiburg durch einen eiskalten Strafstoß von Höler das entscheidende Tor erzielen, nachdem Schiedsrichter Osmers einen Elfmeter gegen Bayern gepfiffen hatte. Sommer hatte sich in die linke Ecke bewegt, während Höler den Ball humorlos halbrechts unter die Latte knallte. Zuvor hatte Musiala den Ball mit dem Arm berührt, als Höfler abzog, was zu dem klaren Elfmeter führte. Pavard erhielt zudem eine Gelbe Karte, als er versuchte, den Elfmeterpunkt zu beschädigen. Dieser Last-Minute-Schock besiegelte das Schicksal des FC Bayern München und führte zum Sieg des SC Freiburg.

In der 83. Minute gab es Aufregung um Upamecano, als er Gregoritsch an den Haken traf und dieser zu Boden ging, nachdem er einen langen Abschlag von Flekken erreicht hatte. Der Schiedsrichter entschied auf Gelb, was wahrscheinlich eine angemessene Entscheidung war.

In der 79. Minute kam Sadio Mané für Goretzka in die Partie. Tuchel schien den Sieg in der regulären Spielzeit anzustreben und brachte den Offensivspieler, um mehr Druck auf die Freiburger Abwehr auszuüben.

In der 76. Minute bereitete sich Sadio Mané auf der Bank des FC Bayern vor, während ein selten gewordener Entlastungsangriff der Freiburger verpuffte. Tuchel plante wahrscheinlich schon bald weitere Offensivmaßnahmen, um den Druck auf Freiburg zu erhöhen.

In der 73. Minute zeigte Sané sein Können und ließ zwei, drei, vier Freiburger hinter sich, als er in den Strafraum eindrang. Jedoch wurde sein Schuss von einem SCF-Bein geblockt.

Nach einigen hektischen Minuten versuchte das Bayern-Mittelfeld in der 72. Minute das Spiel zu beruhigen und die Kontrolle zu übernehmen. Freiburg hatte sich mittlerweile komplett eingeigelt und verteidigte mit allem, was es hatte, und das bislang erfolgreich.

In der 68. Minute fügten sich die beiden Einwechselspieler gut ins Spiel ein, konnten aber noch nicht entscheidend abschließen. In der Zwischenzeit wechselte auch Streich und brachte Sallai für Grifo.

In der 64. Minute führte Thomas Tuchel einen Doppelwechsel durch. Gnabry und Musiala kamen für Choupo-Moting und Coman ins Spiel. Es ist wahrscheinlich, dass Müller nun ins Sturmzentrum rutschen wird, während Musiala seine Position übernimmt.

In der 62. Minute traf Pavard nur die Latte! Nach einem Freistoß von Kimmich, der scharf und kurz in den Strafraum gebracht wurde, ließ Pavard die Kugel über seinen Kopf gleiten, aber der Ball prallte an die Latte.

In derselben Minute sah Sildillia Gelb, nachdem er den starken Cancello an der Seitenlinie abgeräumt hatte.

In der 61. Minute nahm die Tuchel-Elf etwas das Tempo heraus, was sie sich jedoch erlauben konnte, da Freiburg im letzten Drittel vor dem Tor von Yann Sommer viel zu ungenau agierte. Im Gegensatz dazu entwickelte der FC Bayern immer wieder Gefahr durch schnelle Gegenangriffe.

In der 56. Minute lockte Bayern Freiburg in eine Sicherheit, nur um dann über Sané einen schnellen Gegenangriff zu starten. Allerdings war Sané allein und konnte Choupo-Moting, der im Abseits stand, nicht bedienen, wodurch die Chance verpuffte.

In der 53. Minute foulte de Ligt Doan und Grifo stand bereit für den Freistoß. Obwohl der Freistoß einen Freiburger fand, geriet der Kopfballabschluss zu schwach und war kein Problem für Sommer.

In der 50. Minute ist Bayern wieder am Zug. Eine gefühlvolle Flanke von Müller fand jedoch keinen Abnehmer, der den Ball vernünftig in Richtung Tor bringen konnte.

In der 45. Minute hatte der FC Bayern eine große Chance zur Führung, als Upamecano den Ball nach einem Gewinn nach vorne trieb und Müller in der Mitte anspielte, anstatt selbst abzuschließen. Choupo-Moting erreichte den Ball, der leicht von Flekken abgefälscht wurde, aber ohnehin im Abseits stand. In der 42. Minute gewann Freiburg an Selbstvertrauen, da die Bayern etwas zurückzogen, aber die Bayern-Abwehr ließ hinten nichts anbrennen.

Trotz des 1:1 in der 38. Minute gab der FC Bayern das Tempo deutlich vor, insbesondere Sané, der sich mit Choupo-Moting kombinierte, aber an einem Abwehrspieler scheiterte. In der 35. Minute sah Gregoritsch eine Gelbe Karte, nachdem er Sané im Mittelfeld umgeräumt hatte. Der Ball ging dann wieder Richtung Flekken, aber ein Abschluss gelang nicht.

In der 27. Minute erzielte Höfler das Ausgleichstor für Freiburg. Die Bayern-Abwehr konnte den Ball nicht klären, und so landete der Ball bei Höfler, der ihn mit seinem schwächeren linken Fuß aus 20 Metern in den Winkel hämmerte. In der 19. Minute erzielte Upamecano das erste Tor für den FC Bayern nach einer Ecke von Kimmich. Obwohl Upamecano viel Körpereinsatz zeigte, um den Ball im Tor unterzubringen, wurde das Tor nicht abgepfiffen.

Die Bayern spielten dominanter und hatten mehrere Torchancen, während Freiburg sich auf Konterangriffe beschränkte. Am Ende gewann der FC Bayern mit 2:1 gegen Freiburg im DFB-Pokal-Viertelfinale. 

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