Renate Krößner (1945-2020) war eine deutsche Schauspielerin, die für ihre vielseitigen darstellerischen Fähigkeiten und ihr Engagement in Film, Fernsehen und Theater bekannt war. Sie wurde am 17. Mai 1945 in Osterode am Harz, Deutschland, geboren.
Krößner begann ihre Schauspielkarriere in den 1960er Jahren und erlangte in den 1970er und 1980er Jahren größere Bekanntheit. Eine ihrer bekanntesten Rollen war die Hauptrolle der Rita Vogt in dem Film "Die bleierne Zeit" (1981), der von Margarethe von Trotta inszeniert wurde. Ihre kraftvolle und eindringliche Darstellung brachte ihr internationale Anerkennung ein.
Krößner spielte in zahlreichen weiteren Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter "Solo Sunny" (1980), "Zahn um Zahn" (1985) und "Nikolaikirche" (1995). Sie zeichnete sich durch ihre Fähigkeit aus, facettenreiche Charaktere glaubwürdig zu verkörpern und sowohl emotionale als auch komödiantische Szenen meisterhaft zu spielen.
Auch auf der Bühne war Krößner aktiv und arbeitete mit renommierten deutschen Theaterregisseuren zusammen. Ihre Darbietungen wurden für ihre Intensität, ihre Ausdrucksstärke und ihre Fähigkeit, das Publikum in den Bann zu ziehen, gelobt.
Renate Krößner verstarb am 25. Mai 2020 in Berlin, Deutschland. Ihr Vermächtnis als talentierte Schauspielerin lebt weiterhin in ihren beeindruckenden Darstellungen und ihrem Beitrag zur deutschen Film- und Theaterwelt.