Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) kritisiert

April 17, 2023
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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) kritisiert den Klima-Kurs der Ampel-Koalition und spricht von einer "Verarschung der jungen Generation". Er bemängelt, dass die Grünen sich nicht von ihren ideologischen Forderungen lösen können und der Umstieg auf Wärmepumpen mehr Zeit und Ressourcen benötige. Kretschmer sieht den aktuellen Kurs der Koalition als Deindustrialisierung und betont, dass eine Politik, die auf Restriktionen setzt, Innovationen verhindert. Er fordert eine Rückkehr zur Atomkraft und spricht von einem Fehler der Ampel-Partner, über den geleakten Entwurf von Vizekanzler Robert Habeck zur Wärmepumpen-Pflicht zu streiten. Kritiker der geplanten Pflicht befürchten Mietsteigerungen und Bürokratie, während Befürworter sie als notwendig im Kampf gegen den Klimawandel ansehen.

In den letzten Wochen gab es in der Ampel-Koalition hitzige Diskussionen über den Klima-Kurs. Grünen-Chefin Ricarda Lang verspricht, dass die Wärmepumpen-Pflicht sozial abgefedert wird, während Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) den Klima-Kurs scharf kritisiert und von einer "Verarschung der jungen Generation" spricht. Kretschmer ist der Meinung, dass die Grünen sich von ihren ideologischen Forderungen frei machen müssen, um den Umstieg auf Wärmepumpen zu schaffen. Er argumentiert, dass der Umstieg mehr Zeit braucht und es an Geräten und Handwerkern mangelt. Außerdem seien die neuen Heizsysteme deutlich teurer, was vor allem sozial benachteiligte Mieter und Vermieter treffen werde.

Ökonomin Veronika Grimm sieht die geplante Wärmepumpen-Pflicht kritisch und glaubt, dass sie zu einem Nervenzusammenbruch führen wird. Sie argumentiert, dass die genannten Preise stark untertrieben sind und der Fachkräftemangel ein großes Problem darstellt. Darüber hinaus müssen große Mengen Strom beschafft und Netze ausgebaut werden. Grimm nennt eine CO2-Bepreisung als wirkungsvolleres Instrument.

Finanztip-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen ist der Meinung, dass Wärmepumpen bereits zu 40 Prozent gefördert werden und daher eine vernünftige Lösung darstellen. Er glaubt, dass es wahrscheinlich zu Mietsteigerungen kommen wird, aber betont, dass das Verschieben von Verpflichtungen nicht hilft. Die Ampel-Koalition denkt angeblich auch über eine Abwrackprämie und verlängerte Übergangsfristen nach, um den Umstieg auf Wärmepumpen zu erleichtern. Es wird erwartet, dass die Koalition ihre ehrgeizigen Ziele etwas zurückfahren wird.

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