Bild: KI-generiert
Ein Kurzlink muss nicht nur weiterleiten. Mit Overlays und Splash-Seiten zeigst du vor dem Ziel eine eigene Botschaft oder einen Aufruf. Das steigert die Aufmerksamkeit und kann die Conversion-Rate verbessern. In diesem Artikel erfährst du, wie du solche Elemente mit Kurzlinks kombinierst und worauf du achten solltest.
Was sind Overlays?
Ein Overlay blendet auf der Zielseite einen Hinweis ein, etwa einen Aktionshinweis oder eine kurze Nachricht. Es legt sich als Ebene über den eigentlichen Inhalt und kann verschiedene Formen annehmen: ein Banner am unteren Rand, ein modales Fenster in der Mitte oder eine Leiste am oberen Rand. Overlays sind ideal, um Besucher auf etwas Wichtiges hinzuweisen, ohne sie von der Zielseite wegzuleiten.
Typische Einsatzszenarien für Overlays:
- Rabattaktionen: „10 % Rabatt auf deine erste Bestellung – jetzt Code XY einlösen“
- Newsletter-Anmeldung: „Melde dich für unseren Newsletter an und bleibe auf dem Laufenden“
- Cookie-Hinweise: Datenschutzkonforme Einwilligung einholen
- Umfragen: Kurze Feedback-Fragen zur Verbesserung des Angebots
Ein Overlay kann mit einem Kurzlink verknüpft werden, sodass es nur bei Aufrufen über diesen spezifischen Link erscheint. So kannst du verschiedene Kampagnen sauber trennen und die Wirkung messen.
Was sind Splash-Seiten?
Eine Splash-Seite erscheint vor der Weiterleitung und kann Marke, Angebot oder einen Call-to-Action präsentieren. Sie wird oft als Zwischenschritt genutzt, um den Nutzer auf ein bestimmtes Ziel vorzubereiten. Im Gegensatz zum Overlay, das auf der Zielseite liegt, ist die Splash-Seite eine eigenständige Seite, die vor dem eigentlichen Ziel angezeigt wird.
Eine gute Splash-Seite zeichnet sich aus durch:
- Klarheit: Eine eindeutige Botschaft und ein erkennbarer Nutzen.
- Kürze: Wenige Sekunden Ladezeit und eine schnelle Weiterleitung (z. B. nach 3–5 Sekunden automatisch oder per Klick).
- Markenkonformität: Logo, Farben und Tonalität sollten zur Marke passen.
- Call-to-Action: Ein Button wie „Jetzt entdecken“ oder „Weiter zur Seite“.
Mit einem Kurzlink kannst du eine Splash-Seite vorschalten, ohne dass der Nutzer die lange Ziel-URL sieht. Das ist besonders nützlich, wenn du links kürzen möchtest und trotzdem eine Botschaft platzieren willst.
Einsatzmöglichkeiten
- Werbebotschaften vor der Zielseite: Nutze die Splash-Seite, um ein aktuelles Angebot zu bewerben, bevor der Nutzer zum Shop weitergeleitet wird.
- Hinweise auf Aktionen oder neue Produkte: Kündige ein neues Produkt an oder weise auf eine zeitlich begrenzte Aktion hin.
- Markenpräsenz bei jedem Klick: Stärke deine Marke, indem du bei jedem Aufruf eines Kurzlinks dein Logo und einen Slogan zeigst.
- Lead-Generierung: Biete auf der Splash-Seite ein Whitepaper oder einen Gutschein gegen E-Mail-Adresse an.
- Event-Anmeldung: Verlinke auf ein Webinar und nutze die Splash-Seite für die Anmeldung.
- App-Download: Bewerbe deine App, bevor der Nutzer zur mobilen Webseite weitergeleitet wird.
Diese Einsatzmöglichkeiten lassen sich beliebig kombinieren. Wichtig ist, dass der Mehrwert für den Nutzer im Vordergrund steht.
Schritt-für-Schritt: CTA-Overlay oder Splash-Seite mit Kurzlink erstellen
Die Einrichtung ist einfach und in wenigen Minuten erledigt. So gehst du vor:
- Ziel-URL festlegen: Bestimme die Seite, auf die der Kurzlink letztendlich führen soll.
- Kurzlink erstellen: Melde dich bei einem Kurzlink-Dienst an und kürze die URL. Du erhältst einen kurzen Link wie
https://lmy.de/abc123. - Overlay oder Splash-Seite konfigurieren: In den Einstellungen des Kurzlink-Dienstes wählst du die Option für Overlay oder Splash-Seite. Dort kannst du Texte, Bilder, Buttons und die Verzögerung einstellen.
- Botschaft anpassen: Formuliere eine klare Botschaft und einen Call-to-Action. Achte auf eine ansprechende Gestaltung.
- Tracking aktivieren: Stelle sicher, dass die Aufrufe der Splash-Seite und Klicks auf den CTA erfasst werden.
- Testen: Rufe den Kurzlink auf und prüfe, ob alles korrekt angezeigt wird – auf Desktop und Mobilgeräten.
- Verteilen: Nutze den Kurzlink in sozialen Medien, E-Mails, QR-Codes oder Printmaterialien.
Mit einem QR-Code erstellen kannst du den Kurzlink auch offline nutzbar machen. Der QR-Code führt dann zur Splash-Seite und von dort zum Ziel.
Best Practices für Overlays und Splash-Seiten
Damit deine Maßnahmen erfolgreich sind, solltest du einige Regeln beachten:
- Kurz halten: Splash-Seiten sollten nicht länger als 5 Sekunden angezeigt werden, es sei denn, der Nutzer muss interagieren.
- Mobil optimieren: Achte auf responsive Darstellung, große Buttons und lesbare Schrift.
- Nicht aufdringlich sein: Overlays sollten leicht schließbar sein (X-Button) und nicht den gesamten Inhalt verdecken.
- Relevanz: Die Botschaft muss zum Kontext des Links passen. Werbe nicht für etwas völlig anderes.
- A/B-Tests: Teste verschiedene Texte, Bilder und Call-to-Actions, um die beste Variante zu finden.
- Datenschutz: Stelle sicher, dass du die DSGVO einhältst, insbesondere bei der Erfassung von Nutzerdaten.
Häufige Fragen
Stören Splash-Seiten die Nutzer?
Richtig eingesetzt nicht – sie sollten kurz und relevant sein. Eine schlecht gemachte Splash-Seite kann jedoch abschreckend wirken. Achte darauf, dass der Nutzer schnell zum Ziel kommt und einen klaren Mehrwert erhält. Biete immer eine Möglichkeit, die Seite zu überspringen.
Kann ich die Botschaft je Link anpassen?
Ja, je Kampagne und Link. Die meisten Kurzlink-Dienste ermöglichen es, für jeden Link individuelle Overlays oder Splash-Seiten zu hinterlegen. So kannst du für verschiedene Zielgruppen oder Kanäle maßgeschneiderte Botschaften ausspielen.
Messe ich auch diese Seiten?
Ja, die Aufrufe werden erfasst. In der Regel siehst du, wie oft die Splash-Seite angezeigt wurde, wie viele Nutzer auf den CTA geklickt haben und wie viele letztendlich zum Ziel weitergeleitet wurden. Diese Daten helfen dir, die Performance zu optimieren.
Kann ich Overlays auch nachträglich ändern?
Ja, du kannst die Inhalte jederzeit anpassen, ohne den Kurzlink ändern zu müssen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber statischen Landingpages.
Funktionieren Splash-Seiten auch auf mobilen Geräten?
Ja, sofern sie responsiv gestaltet sind. Teste die Darstellung auf verschiedenen Bildschirmgrößen, um sicherzustellen, dass alles gut aussieht und funktioniert.