Bild: KI-generiert
Ein eigener Alias verwandelt einen kryptischen Link in eine lesbare Adresse. Statt lmy.de/a8f3x steht dann lmy.de/angebot. Das macht nicht nur einen professionelleren Eindruck, sondern erhöht auch die Klickrate, weil Nutzer dem Link eher vertrauen. In diesem Artikel erfährst du, wie du einen sprechenden Kurzlink erstellst, worauf du bei der Wahl des Alias achten solltest und wie du ihn optimal einsetzt.
Warum ein eigener Alias?
- Lesbar und merkbar für deine Zielgruppe: Ein Alias wie
lmy.de/sommer-salebleibt im Gedächtnis, während zufällige Zeichenfolgen schnell vergessen werden. - Vertrauenswürdiger als zufällige Zeichen: Nutzer sind skeptisch gegenüber kryptischen Links, besonders in E-Mails oder sozialen Netzwerken. Ein sprechender Alias signalisiert Seriosität.
- Perfekt für Print, Social Media und Präsentationen: In gedruckten Materialien oder auf Visitenkarten ist ein kurzer, lesbarer Link einfacher zu tippen und zu merken.
- Besseres Branding: Du kannst deine Marke oder Kampagne im Alias unterbringen, z.B.
lmy.de/markenname-aktion. - Höhere Klickrate: Studien zeigen, dass vertrauenswürdige Links öfter angeklickt werden. Ein klarer Alias kann die Conversion steigern.
So wählst du einen guten Alias
- Kurz und ohne Sonderzeichen halten: Vermeide Umlaute, Leerzeichen und Sonderzeichen wie &, ?, #. Diese können in manchen Systemen zu Problemen führen. Nutze stattdessen Bindestriche oder Unterstriche, z.B.
lmy.de/sommer-sale-2025. - Sprechend wählen:
lmy.de/sommer-salestattlmy.de/x1. Der Alias sollte den Inhalt der Zielseite widerspiegeln. - Je Kampagne eindeutig benennen: Verwende für jede Kampagne einen eigenen Alias, um die Performance später besser analysieren zu können. Beispiel:
lmy.de/newsletter-oktober. - Keine Zahlenkombinationen: Vermeide kryptische Zahlen wie
lmy.de/1234. Sie sind nicht selbsterklärend. - Konsistente Schreibweise: Entscheide dich für Kleinschreibung oder CamelCase und bleibe dabei. Groß- und Kleinschreibung kann in manchen Systemen unterschieden werden.
- Länge im Blick behalten: Ein Alias sollte nicht zu lang sein, damit er noch gut lesbar und tippbar ist. Maximal 3-5 Wörter sind ideal.
Schritt-für-Schritt: So erstellst du einen Kurzlink mit Custom Alias
Die meisten URL-Shortener bieten die Möglichkeit, einen eigenen Alias zu vergeben. Hier eine allgemeine Anleitung:
- Ziel-URL kopieren: Kopiere die vollständige URL der Seite, auf die der Kurzlink zeigen soll.
- Shortener aufrufen: Gehe zu einem Dienst wie lmy.de und melde dich an, falls nötig.
- URL einfügen: Füge die Ziel-URL in das dafür vorgesehene Feld ein.
- Custom Alias wählen: Gib im Feld für den Alias deinen Wunschnamen ein, z.B.
sommer-sale. - Verfügbarkeit prüfen: Der Dienst prüft automatisch, ob der Alias noch frei ist. Falls nicht, variiere ihn leicht, z.B.
sommer-sale-2025. - Kurzlink erstellen: Klicke auf „Erstellen“ oder „Kürzen“. Der fertige Link lautet dann
lmy.de/sommer-sale. - Testen: Klicke auf den Link, um sicherzustellen, dass er korrekt weiterleitet.
Tipp: Manche Dienste erlauben auch die nachträgliche Änderung des Alias. Prüfe die Einstellungen, bevor du den Link veröffentlichst.
Praktische Tipps für den Einsatz
- QR-Code erstellen: Kombiniere deinen Kurzlink mit einem QR-Code, um ihn offline nutzbar zu machen. Viele Shortener bieten die Generierung direkt an.
- Tracking-Parameter: Füge UTM-Parameter hinzu, um den Erfolg deiner Kampagne zu messen. Der Alias bleibt kurz, die Parameter werden angehängt.
- Social Media: Nutze den Alias in deinen Posts. Er ist kurz genug für Twitter und Co. und sieht sauber aus.
- Printmedien: Auf Flyern oder Plakaten ist ein kurzer Alias leichter zu tippen als eine lange URL.
- E-Mail-Marketing: Ein sprechender Link wirkt vertrauenswürdiger und kann die Klickrate erhöhen.
- Monitoring: Überwache die Klicks auf deinen Kurzlink, um zu sehen, welche Kanäle am besten funktionieren.
Häufige Fragen
Kann ich jeden Alias frei wählen?
Ja, solange er noch frei ist. Beliebte Begriffe wie angebot sind oft schon vergeben. Sei kreativ und füge Zahlen oder Markennamen hinzu.
Sind Umlaute erlaubt?
Am besten ohne Umlaute und Sonderzeichen arbeiten. Umlaute wie ä, ö, ü können in manchen Systemen zu Darstellungsproblemen führen. Ersetze sie durch ae, oe, ue.
Kann ich den Alias später ändern?
Das Ziel lässt sich ändern; für einen neuen Alias legst du einen neuen Link an. Manche Dienste bieten auch eine Umleitung des alten Alias auf den neuen an.
Was passiert, wenn der Alias bereits vergeben ist?
Dann musst du einen anderen wählen. Oft werden Vorschläge gemacht, wie sommer-sale-1 oder sommer-sale-2025.
Wie lang sollte ein Alias sein?
So kurz wie möglich, aber so lang wie nötig, um den Inhalt zu beschreiben. Ideal sind 2-4 Wörter.
Kann ich einen Alias mit Groß- und Kleinschreibung verwenden?
Technisch ja, aber Vorsicht: Manche Systeme unterscheiden Groß- und Kleinschreibung. Um Verwirrung zu vermeiden, empfehlen wir durchgehend Kleinschreibung.