Bild: KI-generiert
Flyer, Fahrzeug, Visitenkarte, E-Mail: Überall verweist du auf deine Website – aber welche Maßnahme bringt tatsächlich Besucher? Solange alle auf dieselbe Adresse führen, bleibt das unsichtbar. Mit Kurzlinks machst du jede Kampagne einzeln messbar.
Das Problem: eine Adresse für alles
Wenn Flyer und Fahrzeug auf dieselbe lange Startseiten-Adresse zeigen, kannst du hinterher nicht unterscheiden, wer woher kam. Du siehst nur die Summe – und musst weiter raten, wo sich Werbung lohnt.
Ein einfaches Rechenbeispiel: Angenommen, du verteilst 1.000 Flyer und beklebst 5 Fahrzeuge. Nach vier Wochen verzeichnest du 300 Besucher auf deiner Website. Aber wie viele kamen vom Flyer und wie viele vom Fahrzeug? Ohne getrennte Links bleibt dir nur die Vermutung. Vielleicht haben die Flyer gar nichts gebracht und die Fahrzeugbeschriftung läuft super – oder umgekehrt. Du tappst im Dunkeln.
Die Lösung: ein eigener Link pro Maßnahme
Lege für jede Kampagne einen eigenen Kurzlink an: lmy.de/flyer-herbst für den Flyer, lmy.de/fahrzeug für die Fahrzeugbeschriftung, lmy.de/visitenkarte für die Karte. Jeder Link führt auf dieselbe Zielseite – aber jeder zählt seine Klicks getrennt. Das Prinzip dahinter erklärt unser Beitrag zu sprechenden Kurzlinks.
So erstellst du einen Kurzlink in wenigen Sekunden:
- Melde dich bei einem Kurzlink-Dienst wie lmy.de an.
- Füge die lange Ziel-URL ein (z. B. https://deine-website.de/angebot).
- Vergib einen sprechenden Kurzlink, z. B. lmy.de/flyer-herbst.
- Speichere den Link und kopiere ihn auf deine Werbemittel.
Tipp: Verwende für jeden Kanal einen eigenen Kurzlink, auch wenn du mehrere Flyer-Arten hast. So kannst du später genau sehen, welcher Flyer besser performt.
So wertest du aus
Schau nach einigen Wochen in die Statistik deiner Links: Welcher wurde wie oft aufgerufen? Der Vergleich zeigt sofort, welche Maßnahme zieht. Für einen noch feineren Blick kannst du zusätzlich UTM-Parameter verwenden – wie das geht, erklären wir im Beitrag UTM-Parameter einfach erklärt.
Die Auswertung sollte regelmäßig erfolgen, z. B. einmal pro Woche oder am Ende einer Kampagne. Achte nicht nur auf die Klicks, sondern auch auf die Qualität: Wie viele Besucher haben danach ein Formular ausgefüllt oder angerufen? Wenn dein Kurzlink-Dienst das unterstützt, kannst du auch Conversion-Tracking einbinden.
Wichtige Kennzahlen im Blick behalten
- Klicks: Wie oft wurde der Link aufgerufen?
- Eindeutige Nutzer: Wie viele verschiedene Personen haben geklickt?
- Zeitpunkt: Wann wurde geklickt? (z. B. nach der Flyer-Verteilung)
- Gerät: Mobil oder Desktop? (wichtig für die Optimierung)
Attribution: Welcher Kanal bringt den Kunden?
Kunden sehen oft mehrere Berührungspunkte, bevor sie handeln. Mit je Kanal einem eigenen Kurzlink erkennst du, welcher Kanal Klicks und Anfragen liefert – die einfachste Form der Attribution. Stolperfalle: Wer nur den letzten Klick zählt, übersieht den Einfluss früherer Kanäle; betrachte deshalb die gesamte Reise deiner Kunden.
Ein Beispiel: Ein Interessent sieht deine Fahrzeugbeschriftung, klickt später auf deinen Flyer-Link und kauft schließlich nach einer E-Mail. Wenn du nur den letzten Klick (E-Mail) zählst, bekommt die E-Mail die volle Anerkennung – obwohl Fahrzeug und Flyer den Kunden erst aufmerksam gemacht haben. Mit getrennten Kurzlinks kannst du zumindest erkennen, welche Kanäle überhaupt Berührungspunkte hatten.
Mehrere Berührungspunkte richtig bewerten
Für eine genauere Analyse kannst du verschiedene Attributionsmodelle nutzen:
- Letzter Klick: Der letzte Kanal vor dem Kauf bekommt die volle Anerkennung.
- Erster Klick: Der erste Kanal, der den Kunden gebracht hat, wird gewürdigt.
- Linear: Alle Berührungspunkte werden gleich gewichtet.
Welches Modell das richtige ist, hängt von deinem Geschäftsmodell ab. Teste verschiedene Ansätze, um ein Gefühl für deine Kundenreise zu bekommen.
Aus Zahlen werden Entscheidungen
Das Ziel ist nicht die Statistik, sondern die Entscheidung danach: Die Maßnahme mit den meisten Klicks bekommt beim nächsten Mal mehr Budget, die schwache wird überarbeitet oder gestrichen. So wird dein Marketing von Runde zu Runde besser – statt Jahr für Jahr gleich.
Konkret: Wenn du feststellst, dass dein Flyer-Link 500 Klicks bringt, der Fahrzeug-Link aber nur 50, dann solltest du beim nächsten Mal mehr Flyer drucken oder die Fahrzeugbeschriftung überdenken. Vielleicht ist der Flyer auch einfach besser platziert. Du kannst auch die Texte oder Motive variieren und erneut testen.
Schritt-für-Schritt zur Optimierung
- Erstelle für jede Maßnahme einen eigenen Kurzlink.
- Verteile die Werbemittel und starte die Kampagne.
- Warte einen aussagekräftigen Zeitraum (z. B. 2–4 Wochen).
- Analysiere die Klickzahlen pro Link.
- Identifiziere die Top-Performer und die Schwachen.
- Passe Budget und Maßnahmen entsprechend an.
- Wiederhole den Prozess mit neuen Kampagnen.
Fazit
Messbarkeit ist kein Luxus für große Agenturen. Ein Link pro Kampagne genügt, um zu sehen, was wirkt. Starte mit deiner nächsten Aktion und lege die Links direkt auf lmy.de an – die Auswertung liefert dir dann Link-Tracking automatisch mit.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und gibt den Stand der öffentlich verfügbaren Informationen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Eine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben wird nicht übernommen; die Inhalte ersetzen keine individuelle Beratung.