Kurzlinks für Events und Webinare

September 07, 2026
20 Minuten gelesen
Kurzlinks für Events und Webinare

Bild: KI-generiert

Events und Webinare brauchen klare Links: zur Anmeldung, zur Agenda und zur Aufzeichnung. Kurzlinks machen sie sauber und messbar.

Ein Link für alles

Mit einer Bio-Link-Seite bündelst du Anmeldung, Agenda und Kontakt an einem Ort. Der Teilnehmer findet alles auf einer Seite.

Statt mehrere Links zu streuen, die in E-Mails, Social-Media-Posts oder Chat-Nachrichten schnell untergehen, setzt du auf einen zentralen Kurzlink. Dieser führt zu einer übersichtlichen Landingpage, auf der alle wichtigen Informationen und Aktionen gebündelt sind. Das reduziert die kognitive Belastung für deine Zielgruppe und erhöht die Conversion-Rate.

Praktische Umsetzung: Erstelle eine Bio-Link-Seite mit folgenden Elementen:

  • Anmeldebutton: Direkt oben platziert, damit er sofort ins Auge fällt.
  • Agenda: Eine kurze Übersicht mit Uhrzeiten und Themen, damit Teilnehmer wissen, was sie erwartet.
  • Sprecher: Namen und Fotos der Referenten schaffen Vertrauen.
  • Kontakt: Eine E-Mail-Adresse oder ein Kontaktformular für Rückfragen.
  • Social-Media-Links: Für Shares und Follow-ups.

Für die Bio-Link-Seite selbst kannst du einen Kurzlink verwenden, der leicht zu merken ist, z.B. lmy.de/event2025. So kannst du den Link mündlich weitergeben, ohne dass jemand eine komplizierte URL tippen muss. Wenn du den Link kürzen möchtest, achte auf einen aussagekräftigen Slug, der den Eventnamen enthält.

Tipp: Nutze für jede Veranstaltung einen eigenen Kurzlink, damit du später die Performance vergleichen kannst. So siehst du, welches Event besonders gut ankommt.

QR-Code vor Ort

Ein QR-Code auf Präsentation oder Namensschild führt zur Agenda oder Umfrage. Teilnehmer scannen statt tippen.

QR-Codes sind aus der Event-Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Sie überbrücken die Lücke zwischen Offline- und Online-Welt und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Ob auf dem Beamer, in der Pause oder auf dem Weg zum Ausgang – ein kurzer Scan genügt, und der Teilnehmer landet genau dort, wo du ihn haben möchtest.

Konkrete Einsatzszenarien:

  • Agenda: Auf dem Namensschild oder der Tischkarte platziert, können Teilnehmer jederzeit den Ablauf einsehen.
  • Umfragen: Nach einem Vortrag bittest du um Feedback – der QR-Code führt direkt zur Umfrage.
  • Materialien: Statt Handouts zu drucken, verlinke auf eine digitale Version oder zusätzliche Ressourcen.
  • Anmeldung vor Ort: Für spontane Gäste, die sich erst am Eingang registrieren möchten.
  • Social Media: Ein QR-Code auf dem Bildschirm, um dem Event auf Twitter oder LinkedIn zu folgen.

Damit der QR-Code funktioniert, sollte er ausreichend groß sein (mindestens 2 x 2 cm) und einen guten Kontrast aufweisen. Vermeide es, den Code auf glänzendes Papier zu drucken, da Reflexionen das Scannen erschweren können. Teste den Code vor dem Druck mit verschiedenen Smartphones.

QR-Code erstellen: Viele URL-Shortener bieten einen integrierten QR-Code-Generator. Du kannst einen Kurzlink erstellen und diesen direkt in einen QR-Code umwandeln. So bleibt der Link auch nach dem Druck änderbar, falls sich die Agenda verschiebt. Ein dynamischer QR-Code ermöglicht es dir, das Ziel nachträglich anzupassen, ohne den Code neu drucken zu müssen.

Messbar bleiben

Mit eigenen Links je Kanal siehst du, woher deine Anmeldungen kommen – und wo sich Werbung lohnt.

Ohne Tracking fliegt du blind. Gerade bei Events mit begrenztem Budget ist es entscheidend zu wissen, welche Kanäle die meisten Anmeldungen bringen. Indem du für jeden Kanal einen eigenen Kurzlink verwendest, kannst du die Performance genau messen.

So gehst du vor:

  1. Erstelle separate Links für jeden Kanal: z.B. lmy.de/event-newsletter, lmy.de/event-linkedin, lmy.de/event-instagram.
  2. Verwende UTM-Parameter zusätzlich, um in Google Analytics noch detailliertere Auswertungen zu erhalten. Viele Shortener unterstützen das automatische Anhängen von UTM-Parametern.
  3. Tracke die Klicks über das Dashboard deines Link-Management-Tools. Achte auf Klicks, Unique Visitors und Conversions.
  4. Optimiere laufend: Wenn ein Kanal besonders gut performt, investiere mehr Ressourcen dort. Bei schwachen Kanälen kannst du die Botschaft oder Zielgruppe anpassen.

Beispiel: Du bewirbst dein Webinar über Newsletter, LinkedIn und Twitter. Nach einer Woche siehst du, dass LinkedIn die meisten Anmeldungen bringt, während Twitter kaum Klicks generiert. Also verschiebst du dein Budget und deine Aufmerksamkeit auf LinkedIn – und sparst Zeit und Geld.

Wichtig: Respektiere die Privatsphäre deiner Teilnehmer. Kläre in der Datenschutzerklärung, dass du Tracking einsetzt, und biete gegebenenfalls eine Opt-out-Möglichkeit an.

Häufige Fragen

Kann ich die Agenda nach dem Druck ändern?

Ja, bei dynamischen Links. Wenn du einen Kurzlink verwendest, der auf eine Landingpage mit der Agenda verweist, kannst du den Inhalt der Seite jederzeit aktualisieren. Der gedruckte QR-Code oder der geteilte Link bleibt gleich. Das ist besonders praktisch, wenn sich kurzfristig Änderungen ergeben, z.B. ein Sprecher ausfällt oder ein Programmpunkt verschoben wird. So vermeidest du Verwirrung und musst keine neuen Materialien drucken.

Sehe ich Anmeldungen je Kanal?

Mit getrennten Links ja. Jeder Kanal erhält seinen eigenen Kurzlink, und du kannst im Dashboard genau sehen, wie viele Klicks und Anmeldungen von jedem Kanal kommen. Einige Tools bieten sogar die Möglichkeit, Conversions direkt zu tracken, indem du ein Pixel auf der Anmeldeseite einbindest. So weißt du genau, welcher Kanal nicht nur Klicks, sondern auch tatsächliche Anmeldungen liefert.

Funktioniert das ohne Website?

Ja, mit einer Bio-Link-Seite. Du benötigst keine eigene Website, um alle Informationen zu bündeln. Dienste wie Linktree oder lmy.de bieten die Möglichkeit, eine einfache Landingpage zu erstellen, die du über einen Kurzlink erreichst. Du kannst sie mit deinem Branding versehen und alle wichtigen Links hinzufügen. Das ist ideal für kleine Events oder Webinare, bei denen du schnell und unkompliziert eine zentrale Anlaufstelle schaffen möchtest.

Wie lang sollte ein Kurzlink sein?

So kurz wie möglich, aber so sprechend wie nötig. Ein Link wie lmy.de/webinar2025 ist besser als lmy.de/123abc, weil er Vertrauen schafft und sich leichter merken lässt. Achte darauf, dass der Link keine Sonderzeichen enthält und auch in gedruckter Form gut lesbar ist.

Kann ich einen Kurzlink auch für die Aufzeichnung nutzen?

Ja, du kannst nach dem Event einen neuen Kurzlink erstellen, der zur Aufzeichnung führt, oder den bestehenden Link aktualisieren, sodass er auf die Aufzeichnung umleitet. So bleibt der einmal kommunizierte Link relevant und die Teilnehmer finden die Aufzeichnung genau dort, wo sie sich angemeldet haben.

Weiterlesen: Kurzlinks auf Flyern · QR-Code drucken

Event-QR-Code erstellen

Mehr Sichtbarkeit für dein Unternehmen

SEO-Checkliste, QR-Guide, Vorlagen-Paket und der 30-Tage-Mini-Kurs – direkt im Shop.

Zum Shop

Weiter lesen

Weitere Beiträge aus unserem Blog

Wie nutze ich Kurzlinks für mein Google-Unternehmensprofil?

Bild: KI-generiert

Wie nutze ich Kurzlinks für mein Google-Unternehmensprofil?
Von September 21, 2026
Einführung zu Kurzlinks im Google-UnternehmensprofilKurzlinks sind eine effektive Möglichkeit, um Informationen über Ihr Unternehmen schnell und...
Mehr lesen
Neu im Shop: 25 % Einführungspreis – verlängert bis 20. Oktober

Bild: KI-generiert

Neu im Shop: 25 % Einführungspreis – verlängert bis 20. Oktober
Von September 13, 2026
Unsere Produktreihe ist gewachsen – und zum Start gibt es alle Produkte mit 25 % Einführungspreis. Das Angebot ist verlängert bis zum 20. Oktober...
Mehr lesen
Mehr Kunden für dein lokales Unternehmen – unsere neue Produktreihe im Shop

Bild: KI-generiert

Mehr Kunden für dein lokales Unternehmen – unsere neue Produktreihe im Shop
Von September 07, 2026
Wer heute nach einem Handwerker, einem Restaurant oder einer Praxis sucht, beginnt im Internet – meist auf dem Smartphone. Genau hier entscheidet...
Mehr lesen